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            Reiseimpressionen...

            Was war das Schönste an Paris? Das Karussel vor dem Hotel de Ville.
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              Ein paar ausgewählte Reisetipps.

              Paris. London. Mallorca.

              Wird hoffentlich ab und zu erweitert bzw aktualisiert...
              Wir planen irgendwann einmal Amsterdam, Berlin etc.
              Und da ich selber aus Wien bin, werde ich in einer freien Minute auch einmal
              ein paar lokale Geheimtipps zusammenstellen... Bald...


            Samstag, 5. November 2011

            Paris, continued

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            Paris war immer schon mein favourite, und das scheint sich auf meine tochter vererbt zu haben. Sie ist eindeutig ein stadtkind. Als wir eines morgens ausnahmsweise nicht die métro nehmen wollten, sondern den bus, zuckte sie aus und wiederholte so oft "will mit der métro fahren, will mit der métro fahren", bis wir ihr nachgegeben haben.

            zu den allgemeinen reisetipps für paris (anreise, unterkunft etc): siehe den blog vom 5.2.2011 weiter unten.

            Paris für dreijährige:
            * karusselfahren ist immer noch ein favourite. 6 fahrten kosten 10eur. (das karussel direkt neben dem eiffelturm ist häßlich, aber angeblich umweltfreundlicher. das auf der anderen straßenseite ist schöner - natürlich kitschig, aber... - und liefert auch bessere fotomotive für die gerührten eltern)
            * jardin de luxembourg - dort gibts einen spielplatz, €2.50 eintritt für kinder, €1.20 für eltern, gilt den ganzen tag. da kann man sich austoben
            * laufen in den tuileries, place des vosges, palais royal,...
            * mittagessen bei "beau manger" - das einzige lokal in paris, wo man nicht klaustrophobisch eng aneinandergequetscht sitzt, sondern herrlich platz hat. wunderbares take-away (or eat-in) food. mo-fr 11.30-15h, adresse 22 rue du 4 séptember, in fußnähe von palais royal, louvre, opéra. außerdem gehörts einem freund von uns. (eine bewertung auf französisch zb auf http://blog.theflyingmuffininparis.com/2011/11/beau-manger-et-en-plus-cest-bon.html)
            * busfahren, zb an der seine entlang
            * eine kleine wanderung durchs marais, abends - rue de rosiers ist zb gegen 21h noch sehr lebendig und es gibt viel zu sehen
            * mussée marmottan - diesmal haben wir's noch nicht hingeschafft, aber eine freundin hats uns empfohlen: ein geheimtipp, wenig leute, aber dafür die riesen nymphéas (wasserlilien) von monet. so etwas beeindruckt auch ein kleines kind! (http://www.marmottan.com/francais/informations-pratiques/infos.asp)
            * parc monceau im 17eme eher enttäuschend. viel schotter, viel los. das xte karussel und dafür aber ponyreiten, aber mit einer riesenschlange an wartenden kindern davor. nix für mini-touristen-eltern.
            * der brunnen vor dem centre beaubourg (siehe foto) ist für kinder absolut faszinierend
            * garten der maison de Balzac (16eme; http://de.parisinfo.com/museen-und-sehenswurdigkeiten/23/maison-de-balzac), falls man einmal von der großstadt genug hat. ist in fußnähe vom eiffelturm. das innere ist für literaturinterssierte passend, aber wenig kleinkind-tauglich. doch der blick vom alten rosengarten auf das landhause und dahinter den eiffelzturm ist unbezahlbar.




            Sonntag, 29. Mai 2011

            Mallorca für Kleinkinder

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            Nachdem unser Italienurlaub sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, mußte binnen 24h eine Alternative her. Nach ein paar hektischen Stunden im Internet war's gefunden: 1 Woche Mallorca, Flug für 770EUR (2 Erwachsene, eine Dreijährige), Leihwagen 1 Woche all-inclusive für 200EUR und eine Woche unsere eigene Finca mit 1000m2 Grund, Pool, 2 Schlafzimmern, Grillplatz, Pergola, nur 2km zum Meer etc etc für 100EUR/Nacht.

            Und unser Fazit: ja, eine absolut kleinkindtaugliche Destination:

            • Kinderfreundliche Mallorquiner
            • Kindersessel in jedem Lokal
            • Reichlich Wickelmöglichkeit
            • Geringe Distanzen, sehr gut ausgebautes Straßennetz (von Palma an die Nordküste durchschnittlich nur 1 Stunde), dh kurze Wegzeiten
            • Flache Sandstrände (wie z.B. in Port de Pollensa)
            Und erst recht interessant waren die Ausflugsziele, die durchaus kindertauglich sind:
            • Els Calderers (siehe Foto), ein altes Herrenhaus bei Vilafranca de Bonany: liebevoll gestaltete Innenräume komplettt mit Küche, Musikzimmer, Trockenboden gefüllt mit Behältern von Kichererbsen, Weizen etc, wo die Kinder so richtig herumwühlen können, und die Krönung des Anwesens natürlich die Ziegen, Truthähe, Schweine und die Kuh. Eintritt 8EUR/Erwachsene, absolut einen Ausflug wert.
            • Bahnfahrt von Palma nach Sóller mit einem historischen Bummelzug aus den 20er-Jahren. In der Bahnhofsnähe gibts genug Parkhäuser. Man kauft das Ticket in der eigenen Station (neben dem Hauptbahnhof), dann rattert man ca 50min durch die Berge und Orangenhaine nach Sóller. Nach der Ankunft dann schnell in der Bäckerei beim Bahnhof eine kleine Jause geholt, um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken, und dann schnell umsteigen in eine alte Straßenbahn und Fahrt für weitere 15min nach Port de Sóller. Dort gibts einen Spielplatz direkt am Meer, kindertauglichen Sandstrand, genug Lokale und am kleinen Yachthafen viel zu sehen. Die Zugfahrt (Palma-Sóller) kostet 17EUR hin und retour, die Straßenbahn in Sóller dann nochmals 2EUR/Strecke. Achtung bei der Rückfahrt: um den Zug nach Palma zu erreichen (17.30 bzw 18.30), muss man einkalkulieren, daß man ja auch die Straßenbahnfahrt von Port de Sóller nach Palma machen muss. Es werden zwar weiter Straßenbahnzüge eingeschoben, aber es gab doch einen ziemlichen Stau und Gerangel um die Sitzplätze (und das war im Mai, dh noch nicht Hauptsaison...). Dh lieber nach der Ankunft in Sóller gleich direkt weiter ans Meer nach Port de Sóller, dann etwas früher retour von Port de Sóller nach Sóller, und dann etwas Zeit in Sóller verbringen. Und ganz wichtig: in den Bergen kanns während der Fahrt besonders abends schon recht kühl werden, vor allem, weil man ja aus touristischen Gründen doch die Fenster nach oben schiebt und ziemliche Zugluft herrschen kann. Daher unbedingt für alle Pullover und Halstuch mitnehmen und für die Kinder auch noch eine ohrenbedeckende Haube.
            • Landgut Sa Granja, ca 45min nördlich von Palma. Etwas touristischer als Els Calderers, aber ein sehr großes schönes Areal, viel zu sehen und entdecken. Kinderspielplatz vor dem Landhaus, genug schattige Plätze. Eintritt 12EUR pro Erwachsenen.
            • Palma selbst ist besonders rund um die Kathedrale herum quasi eine Fußgängerzone, dh man kann sein Kind herumlaufen lassen. Caro ist uns durch die engen Gassen vorausgerannt mit einem unglaublichen Energielevel. Nach ein paar Stunden waren wir Eltern so ko, daß wir im Reiseführer verzweifelt nach einem Ruhepol gesucht haben. Und was ists geworden: der Kreuzgang in der Església de Sant Francesc. Ein quadratischer Kreuzgang, aus dem Kinder nicht so schnell wieder verschwinden können, schattige Bänke am Rande, ein paar Bäume und eine Rasenfläche in der Mitte. Für die Eltern sehr entspannend und für die Kinder quasi der perfekte Spielplatz.

            Wir werden definitiv wiederkommen!



            Notre Dame, 8h Früh (bevor die japanische Reisegruppe kam)

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            5. Februar 2011

            Paris
            Voriges jahr waren wir zum ersten mal mit unserer kleinen in paris. war super. nun, fast exakt ein jahr später, kommt die wiederholung. mittlerweile ist caroline fast 3. natürlich könnt ich nun hunderte anekdoten erzählen, von den japanischen touristinnen vor notre dame, die abwechselnd mit ihr posieren und von x freunden fotografiert werden (paparazzi feeling). oder davon, daß sie mir ein ganzes pain au chocolat weggefuttert hat und ein paar stunden danach die hälfte von christofs sündteurem magret de canard. oder daß sie begeistert ubahn gefahren ist (typisches stadtkind).
            aber das alles ist ja für den mich nicht persönlich kennenden leser eher von marginalem interesse, und für die, die mich kennen, verspreche ich, mich kurzzufassen!

            daher nur kurz die paris-erlebnisse etwas abstrahiert und in tipps verwandelt:
            * unbedingt ein apartment mieten, kein hotelzimmer. kostet ca 120-150eur/nacht, aber man kann sich ja zb von paul (http://www.paul.fr/uk/magasins-visite.php) eine quiche zum mittagessen holen und spart dann wieder die kosten fürs restaurant. abgesehen davon ist natürlich unschlagbar, daß man die möglichkeit hat, sein kind jederzeit fürs mittagsschlaferl hinzulegen. oder daß man eine 2. schlafg
            elegenheit hat. unser apartment war 45m2 groß und hatte zusätzlich zum ehebett eine ausziehcouch im wohnzimmer.
            * vom flughafen CDG gibts einen bus (http://www.aeroportsdeparis.fr/ADP/en-GB/Passagers/Access-maps-car-parks/Paris-CDG/Access/public-transport/), der direkt zu opéra, montparnasse etc fährt. sehr bequem! allerdings zumindest von terminal 3 aus sehr schwer zu finden (selbst für jemanden, der französisch spricht). aussagefähige schilder sind in frankreich wohl noch nicht erfunden.
            * eher bus als ubahn fahren. in der ubahn unbedingt einen schmalen, leichten kinderwagen verwenden (die franzosen haben alle mclaren. selbst ein schmaler kinderwagen wie bugaboo ist für manche ausgänge fast grenzwertig).
            * vor dem hotel de ville gibts ein karrusel. eine fahrt kostet zwar 2.50 für kind u nochmals 2.50 für erwachsenen, aber es dreht sich ewigkeiten und ist einfach ein erlebnis wert.
            * von youtube einen kindertauglichen clip aufs smartphone hochladen. dann ist das kind beschäftigt, während man noch die letzten bissen vom mittagessen essen kann.
            * selbst museen sind durchaus kleinkindfreundlich, zb waren wir im musée des arts décoratifs, dort gabs eine sonderausstellung zu kinderspielzeug.
            * keine angst vor etwas teureren lokalen, bei angélina, meinem all-time favourite, waren sie irrsinnig lieb und bemüht. ok es hat durchaus geholfen, daß wir caro die letzten minuten mit "shaun das schaf" (siehe oben) ruhiggestellt haben.
            * in den tuileries, jardin de luxembourg oder zb am place des vosges kann sich das kind so richtig auslaufen. oder vor dem platz vor notre dame frühmorgens.
            * am sonntag lieber nicht ins marais, ist bumvoll und der bus fährt nicht durch, sondern einem umweg.
            * einen lieben spielplatz gibts zb am place des vosges. interessanterweise ist da auf jedem gerät ein aufkleber, für welche altersklasse es zu verwenden ist, zb die rutsche war von 4-10. interessant.
            * was wickelplätze betrifft, hab ich meine pariser freundin gefragt, was sie machen: die antwort: ja, es gibt keine wickelplätze in paris, weil es allgemein akzeptiert ist, daß man sein kind in der öffentlichkeit wickelt. na dann.




            Eine der besten Bäckereien Londons, von einem deutschen Bäcker. Konditor & Cook.
            Filiale auf dem Foto ist in 22 Cornwall Road, nahe Waterloo Station. Super Sandwiches etc.

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            15. Oktober 2009

            London

            Den Bugaboo einfach nur der Länge nach in ein black cab stellen. Klappt super und Caroline liebts.
            Busfahren geht ebenso problemlos.
            UBahnfahren mit Kinderwagen erfordert 2 Erwachsene, leider (wg der Treppen).

            Chinatown, Covent Garden etc sind für ein kleines Kind total faszinierend.

            Stadtkinder schlafen bei starken Geräuschkulissen wie HMV oder Selfridge's super.

            Londoner allgemein waren total nett, hilfsbereit, haben mit Caroline herumgeschäkert etc. Der Höhepunkt war ein chinesisches Lokal in Soho - permanent Aufmerksamkeit von den Kellnern und dann noch 3 Lollies geschenkt bekommen!

            Wickelmöglichkeiten sensationell.
            1. Rang: Heathrow Airport. Der Wickelraum ist ca 20m2 groß, zusätzlich hierzu noch eine Toilette. Und eine extrem kreative Lösung für das Problem: "was mach ich mit dem Kind, wenn ich auf die Toilette geh, das Kind aber nicht am unhygienischen Boden herumkrabbeln soll?" - man setzt es auf einen Extrasitz neben der Toilette (inkl Anschnallmöglichkeit!).
            2. Rang: Fortnum's (das Kaufhaus, in dem die Queen angeblich einkaufen geht): Der Raum hat ca 15m2, extrem langer Wickeltisch, auf den noch ein großes Kind draufpaßt. Luxuriöse Seife. Ebenso luxuriöse Handcreme.

            Beim security check in Heathrow unglaublich kooperatives Personal: wir mußten unsere schlafende Tochter nicht aufwecken, sondern konnten mit dem Kinderwagen durchfahren und Caroline und der Kinderwagen wurden ganz ganz vorsichtig abgetastet. Super.
            Am Rückflug aber leider Erfahrung mit dem sprichwörtlichen goldenen Wienerherz. Der Flieger ist ausgebucht, wir haben Mittel- und Fensterplatz, Caroline muß auf unserem Schoß sitzen. Dann kommt ein Typ im Anzug daher, sieht uns mit dem (ruhigen) Kind und ruft so oberwichtig-genervt: NA SUPER! Auf meine Beschwichtigung, dass wir alles versuchen werden, damit unser Kind so wenig wie möglich stört, reagiert er nur mit sooo subtilen Andeutungen, dass ER zwar Kinder hätte, aber nie auf die Idee gekommen wäre, mit so einem kleinen Kind ins Flugzeug zu steigen... und dass er später seinen Kindern einen tragbaren DVD-Spieler gekauft hätte, "und dann ist alles, was ich während einer 9 Stunden Autofahrt hör, ist, Papa, ich brauch eine neue DVD". Und so weiter und so fort. Wenn ich im Kostüm neben ihm gesessen wär, hätt er sicher vor mir gebuckelt, dieses Würstl. Ehrlichgesagt, als Caroline dann 10min durchgeschrien hat, hat SIE mir natürlich leid getan, aber IHM hab ichs gegönnt.Wissen Sie was, lieber Mitreisender? In ein paar Monaten fahren wir wieder hin!


            ©2009-2011 Christine Hartlieb-Götz. Alle Rechte vorbehalten