Projekt Baby - was Sie wirklich erwartet und wie Sie es schaffen
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Kurzportrait

Geboren 1973 in Wien. Studium der Wirtschaftswissenschaften, danach Post-Graduate in Paris.
Es folgt eine mehrjährige Tätigkeit als Unternehmensberaterin bzw. Banker in Frankfurt und London.

Christine Hartlieb-Götz lebt wieder in Wien und ist Abteilungsleiterin in einem internationalen Bankkonzern.
Sie ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.

„Projekt: Baby“ ist ihr erstes Buch, geschrieben während der Schwangerschaft und kurz danach.

Gedanken zu…

...den neuen Vätern
Ein Mann kann genauso liebesfähig und fürsorglich sein wie eine Frau. Und dem Kind tut es gut, dass es mehrere Bezugspersonen hat. Man muss dem Mann nur den Raum geben, sich um sein Kind zu kümmern. Und man muss es manchmal auch einfordern.

...Schwangerschaft
Für mich war es eine sehr aufregende Reise. Ich hatte zwar schon auch Angst und Zweifel, aber andererseits war ich jeden Tag dankbar, dass ich das erleben darf. Im Büro habe ich versucht, das Thema auszublenden, und das war auch gut so. Sonst wäre ich total davon besetzt gewesen.

...Finanzen
Das Thema, das ich in den ganzen Babybüchern vermisst habe! Es heißt zwar, „reden Sie übers Geld“ –das taucht meistens zum Thema Partnerschaftskonflikte auf. Da wird dann blumig drumherumgeredet, aber wo sind die Zahlen und Fakten?

...meinen eigenen Erfahrungen mit Baby
Glücksgefühl. Man will vor lauter Liebe zerspringen. Gleichzeitig aber diese unglaubliche Müdigkeit – besonders in den ersten Wochen -, die hohen Ansprüche an sich selbst. Und dann schon auch in gewissem Maße ein Mangel an intellektueller Herausforderung. Die Herausforderungen liegen auf ganz anderem Gebiet! Aber man kann es schaffen. Wichtig ist nur, dass man sich bewusst ist, wo die Knackpunkte liegen können.

...berufstätigen Müttern
Als Eltern hat man die Verantwortung dafür, dass das Kind gut versorgt ist und sich geborgen fühlt. Das bedeutet nicht automatisch, dass man alles selbst machen muss. Wenn man in seinem Job glücklich ist und einem zuhause die Decke auf den Kopf fällt, ist es sicher besser, man findet einen anderen Weg der Kinderbetreuung und geht arbeiten. Das Allerschlechteste ist eine unglückliche Mutter, die sich zwingt, beim Kind zu sein, obwohl sie lieber woanders wäre. Das Kind spürt so etwas. Da ist es besser, man findet eine gute Betreuungsperson, geht freudig arbeiten und kommt freudig wieder nachhaus zum Kind. Ich wehre mich dagegen, dass man diesen Frauen dann sagt, „Ihr solltet besser keine Kinder bekommen“ oder „sobald du das Kind in Armen hältst, wirst du gar nicht mehr ins Büro zurück wollen“. So etwas kann einem wirklich nur im deutschsprachigen Umfeld passieren.

©2009-2012 Christine Hartlieb-Götz. Alle Rechte vorbehalten